Sonntag, 5. Mai 2013

Apple Store Berlin

Der Apple Wahnsinn ist in Berlin angekommen

Am 3. Mai eröffnete Apple seinen ersten Store in Berlin am Kurfürstendamm 26. Über  zwei Jahre hinweg war der denkmalgeschützte ehemalige Filmsaal schwarz verkleidet und niemand wusste genau, wann der Store endlich seine Pforten öffnen würde. Schon 2011 waren die ersten Stellenausschreibungen für den Store im Internet zu finden. Apple hat sich viel Zeit gelassen. Dafür hat Berlin standesgemäß den größten Store in Deutschland und das größte Kundenzentrum in Europa.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man eine Apple Store Eröffnung einmal erlebt haben muss. Als ich aus der U-Bahnhof Uhlandstraße auf eine riesige Menschenmenge blickte kamen mir die ersten Zweifel, ob ich mich wirklich in die Schlange einreihen sollte. Ich fragte einen Mitarbeiter vom "Queue Management" wo ich mich denn anstellen müsste. Er lächelte mich freundlich an und zeigte um die Ecke.

Ich begab mich also in das "Queue System". Gefühlte Sekunden später waren hunderte Menschen bereits hinter mir. Da stand ich nun in Queue Nummer 5 und verfluchte innerlich meine Entscheidung dort zu stehen. Lange bewegte sich gar nichts. Immer wieder kamen Leute vorbei und fragten wie lange oder warum wir hier stehen und warten. Die Antworten waren einfach bis lustig. Ein Engländer kam ins stottern und fing an zu lachen als er dem Fragesteller und wohl auch sich selbst versuchte zu erklären, warum er wartete. Währenddessen verließen zwei Spanierinnen die Schlange, um etwas von Starbucks zu holen. Sie bekamen rote Karten, damit sie ihren Platz in der Schlange wieder einnehmen konnten. Dazu kam es aber nicht, weil sie zu lange weg waren. Ein Queue Manager wies sie darauf hin, dass sie sich jetzt wieder ganz hinten anstellen müssten. Ich habe sie nicht wieder gesehen.

Eine halbe Stunde vor der Eröffnung kamen ca. 200 Apple Store Mitarbeiter die Schlange entlanggelaufen. Sie johlten, klatschten ab, bedankten sich für unsere Geduld und heizten die Stimmung an. Natürlich wurden sie von einem Kamerateam begleitet, damit Apple auf der WWC 2013 die erfolgreiche Store-Eröffnung in Berlin zeigen kann.

Nun bewegte sich die Schlange, ich bekam eine gelbe Karte und durfte damit in den nächsten Warteabschnitt. So ging es munter weiter. Viel schneller als ich es gedacht hätte fand ich mich in Queue Nummer 2 wieder. Von dort wurden wir an Starbucks vorbei in den letzten Abschnitt geführt. Überall filmten die Menschen mit ihren iPhones das Geschehen. Jeder wurde merklich aufgeregter als das Klatschen und das Gejohle der Apple Mitarbeiter lauter wurde.

Endlich war es soweit! Ich stand vor dem Eingang und blickte in einen Tunnel aus klatschenden Menschen in blauen T-Shirts, die anscheinend nur auf mich warteten. Das Warten hat sich gelohnt. Es war wirklich ein besonderes Gefühl so begrüßt zu werden. Obendrein bekam ich ein Apple T-Shirt geschenkt.

Der Store selber ist einfach sagenhaft riesig. Guckt ihn euch selber an. Es lohnt sich. Im zweiten Stock werden regelmäßig Konzerte und Events veranstaltet. Man darf gespannt bleiben, wer sich dort alles die Ehre geben wird. Am 4. Mai trat bereits die englische Band Passenger auf.

Fazit:
Wenn ihr die Möglichkeit habt zu einer Apple Store Eröffnung zu gehen, dann macht es einfach. Das warten lohnt sich wirklich.


Montag, 10. September 2012

Der neue 1er BMW bei DriveNow

DriveNow bekommt Nachwuchs in Berlin: 

den neuen 1er von BMW. Nicht nur das Aussehen hat sich geändert, sondern auch viel Technik unter der Haube. Ich will gar nicht groß auf die Details eingehen, denn das machen die Profis von diversen Automagazinen. In diesem Artikel möchte ich kurz umreißen, was der neue 1er einem Carsharing-Kunden von DriveNow bietet.

Der erste Eindruck:

Der neue 1er macht richtig was her. Erkennen kann man ihn sehr gut an der überarbeiteten Schnauze:
Der neue 1er bei DriveNow

Der Innenraum wirkt modern und luxuriös. Der Fahrersitz ist bequem und stützt den Fahrer von beiden Seiten. Platztechnisch haben es Fahrer und Beifahrer gut. Hinten können drei Personen sitzen, aber nicht für endlose Fahrten. Bei normalen Carsharing Fahrten in der Stadt kommen diese ja auch seltener vor.

Der Kofferraum bietet genug Platz für anfallendes Reisegepäck:
Kofferraum des neuen 1er BMW


Auch die Technik wurde überarbeitet. Es gibt kein separates "Carsharing-Gerät" mehr. Die DriveNow-Technik wurde in den Boardcomputer integriert und wird über das sogenannte iDrive gesteuert.   
Boardcomputer im neuen 1er

iDrive:

Das iDrive befindet sich zwischen dem Fahrer- und dem Beifahrersitz. Dort finden sich viele nützliche Knöpfe und ein Rad, welches zur Steuerung und Eingabe des Boardcomputers dient. Zuerst etwas ungewohnt, später ein sehr praktischer Begleiter bei der Fahrt, weil man bei der Bedienung den Blick nicht von der Straße abwenden muss.

Bedienung:


iDrive Bedienung
Das Rad lässt sich drehen, drücken und ein bisschen kippen. Über das Drehen ändert man seine Auswahl, durch das Drücken bestätigt man sie und durch das Kippen kann man sich komfortabel durch die unterschiedlichen Menüs navigieren. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase vermisst man einen Touchscreen gar nicht mehr.

Was mir besonders gut gefällt ist ein kleiner Kippschalter in der Mitte. Hier lässt sich mit einem Knopfdruck die Fahrdynamik des 1er ändern. Dieser unscheinbare Knopfdruck hat merklichen Einfluss auf den Verbrauch, auf die Beschleunigung, auf die Klimaanlage, die Übersetzung der Gänge und viele andere technische Feinheiten.
Wer eine ruhige und stabile Fahrweise mag und obendrein die Umwelt schonen möchte ist mit der Eco-Einstellung sehr gut bedient. Wer lieber "sportlich" unterwegs ist wählt die Einstellung Sport oder Sport Plus ohne ESP. Zwischen diesen beiden "Extremen" gibt es noch die Comfort-Einstellung. Hier muss jeder Fahrer selbst entscheiden, welche Einstellung für ihn die "richtige" ist.

Meine Empfehlung ist klar die Eco-Einstellung. Nicht nur die Umwelt profitiert hier, sondern auch alle Mitfahrer, weil in dieser Einstellung eine ruhige Fahrweise sehr gut zu halten ist. In der Stadt macht diese Einstellung einfach Sinn. Eine freie Fahrt gibt es eh nur bis zur nächsten roten Ampel. Da lohnt es sich Stress zu vermeiden und Sprit zu sparen.

Auf der Autobahn hingegen macht die Sport-Einstellung richtig Spaß.

In Kürze werde ich diesem Artikel noch ein Video hinzufügen, in welchem ich auf die Steuerung von iDrive eingehe.


Bis dahin, euer Mooperface





Dienstag, 10. April 2012

Car2go Berlin

Hallo liebe Leser,


ende April startet Car2go mit 1.000 Smarts in Berlin. Natürlich bin ich dabei, um Euch einen Eindruck über den nächsten Carsharing Service in Berlin zu bieten. Ich kann sogar von mir behaupten, dass ich der erste offiziell registrierte und verifizierte Nutzer in Berlin bin. Davon kann ich mir natürlich nichts kaufen, aber ein bisschen besonders ist es schon.

Schon mal vorab ein paar Informationen für Euch:

  • Ihr könnt Euch noch bis Ende April kostenlos registrieren und bekommt 30 Freiminuten oben drauf
  • Car2go geht mit 1.000 Smarts an den Start
  • Bis jetzt hat Car2go Berlin erst 246 Fans auf Facebook
  • Für Car2go benötigt Ihr eine Membercard. Diese kostet im Normalfall 9,90 € (bis 30.04 kostenlos in Berlin)
  • Car2go bietet momentan keine eigene App zu Fahrzeugsuche und Buchung. Das ist für mich gegenüber DriveNow ein Minuspunkt.Dafür gibt es aber von Drittanbietern Apps. Einen Überblick findet Ihr hier.
  • Car2go kostet pro Minute 0,29 € und maximal 12,90 € für eine Stunde. Der Parkmodus schlägt mit 0,09 € die Minute oder 5,40 € pro Stunde zu Buche
Momentan stehen alle Smarts gesammelt auf einem Parkplatz in Brandenburg und warten darauf verteilt zu werden. Sobald sie im Einsatz sind werde ich natürlich eine Testfahrt machen und Euch davon berichten. Wenn ich mir dann ein ausreichendes Bild gemacht habe, steht ein Vergleichstest "Car2go vs. DriveNow" auf dem Plan. Bleibt also gespannt.

Euer Mooperface



Sonntag, 1. April 2012

Frühjahrsputz und andere Probleme

Hallo lieber Leser,

heute entferne ich mich zur Abwechslung etwas von meinem Lieblingsthema der Mobilität. Mindestens genauso wichtig wie von A nach B zu kommen ist es, wie es sich in A oder B lebt.

Ich spreche von unserer Wohnung, unserem Haus, unserem Zimmer oder wo auch immer wir schlafen, essen oder einfach nur auf der Couch liegen und entspannen.

Was erwarten wir von unserem Zuhause? Diese Frage werden viele gleich beantworten, aber natürlich haben wir alle anderen Vorstellungen von dem Raum, den man auch als Wohnraum bezeichnet.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische:

Wir verdienen Geld. Wir geben das Geld aus. Geld kommt und geht, aber viele gekaufte Sachen bleiben. Das kann natürlich bedeuten, dass diese Sachen gute Qualität oder einen emotionalen Wert haben. Oder wir denken, dass wir damit noch etwas anfangen können. Die Zukunft ist ja schließlich ungewiss. Außerdem ist der Mensch ein Jäger und Sammler. Schrecklich. Die Wohnung füllt sich, der Dachboden ist auch schon voll und wir kaufen immer weiter. Das muss auch so sein, denn die Wirtschaft möchte genau das von uns. Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte hier nicht den Konsumkritiker rauslassen, sondern mehr dazu anregen darüber nachzudenken, was man wirklich braucht und was nicht.

Hier ist eine wirkliche gute und sehr lustige Darstellung der von mir beschriebenen Situation:


Kommt Euch das bekannt vor?

Was sollen wir also mit all diesen Dingen tun, die nur noch Platz wegnehmen und uns die Luft zu atmen langsam aber sicher nehmen? Das ist eine wirklich schwere Frage. Die schnellste Lösung mag der Mülleimer oder der Müllplatz sein, aber ist das auch gleichzeitig die beste?

Ist da sonst gar nichts mehr? Doch da ist noch was!
  • Über Frents könnt Ihr z.B. diese Sachen teilen, vermieten, oder kostenlos zu Verfügung stellen
  • Über Tamyca könnt Ihr euer Auto vermieten, wenn Ihr es mal nicht braucht (häufig ;-) )
Das sind nur zwei Beispiele von unzähligen Möglichkeiten Eure Sachen sinnvoll einzusetzen. Ihr müsst selbst überlegen, was Ihr machen wollt. In Berlin hat man natürlich noch andere Möglichkeiten. Hier gibt es unzählige Trödelläden, die einem wenig Geld für die Sachen geben, die man loswerden möchte, oder man stellt seine Sachen einfach mit einem Zettel "zum mitnehmen" drauf vor die Tür. Ein paar Minuten später ist meist alles weg. 

Mal zusammengefasst ist es einfach schön wieder etwas Platz zum leben zu haben, um den Kreislauf wieder frisch von Vorne beginnen zu können.

Für alle, die noch nicht genug haben und sich für diesen Kreislauf interessieren habe ich dieses Video:


Ja, ich weiß. 21 Minuten sind lang für ein YouTube Video. Ihr müsst es ja auch nicht gucken. Könnt Ihr aber. Ich für meinen Teil finde, dass es sich lohnt es mal gesehen zu haben. Außerdem ist es sehr nett gemacht.

Wen Ihr noch Ideen habt, wie man sich Platz zum leben schafft, dann schreibt es mir gerne als Kommentar.

Euer Mooperface




Sonntag, 4. März 2012

DriveNow Test

Hallo liebe Berliner, Münchner und herzlich willkommen liebe Düsseldorfer,

mittlerweile ist es März 2012 und ich nutze DriveNow seit Oktober 2011. Nach knapp einem halben Jahr Carsharing in Berlin ist es Zeit eine Bilanz zu ziehen. Außerdem ist am 25.01.12 Düsseldorf als dritte Stadt bei DriveNow hinzugekommen.

Zugegen habe ich DriveNow ein paar Tage nicht mehr genutzt, aber das ist ja auch das Gute daran, ich muss mir keine Vorwürfe machen, weil ich ja keine Grundgebühren zahlen muss, wie es bei so manchen anderen Carsharing Anbietern der Fall ist. Außerdem kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin relativ gut über die Runden. Aber nicht immer. Und genau dort bin ich immer wieder froh diesen kleinen Chip auf meinem Führerschein zu haben. Dieser Chip macht mich einfach freier und flexibler.

DriveNow ist in Berlin angekommen. Das ist mir gestern auf lustige Art und Weise aufgefallen. Meine Freundin und ich sind vollgeladen mit schweren Tüten in Charlottenburg. Ich schaue auf mein iPhone in der DriveNow App nach verfügbaren Fahrzeugen. Zwei Minis und ein 1er BMW sind alle ca. 300 Meter entfernt und warten auf uns. Während wir auf den 1er zulaufen diskutieren wir, welches Auto wir denn nun nehmen sollen. Genau, man hat die Qual der Wahl. Gerade weil wir uns noch nicht entschieden hatten wurde uns der 1er vor der Nase weggeschnappt. Hätte ich ihn doch lieber über die App reserviert.
Ist aber nicht so schlimm, denn da waren doch noch zwei Minis in der Nebenstraße. Ich gucke in die App und von den zwei Minis ist nur noch einer übrig. Schnell buche ich ihn über die App und wir laufen los.
Beim weißen Mini angekommen lässt er sich nicht öffnen. War auch richtig so, denn ich hatte einen anderen gebucht, der 50 Meter weiter stand. Wir sind kaum 3 Meter weiter gelaufen, als der richtige Fahrer für diesen Mini auftauchte und wegfuhr. Unser Mini ist stylisch schwarz und läßt sich einfach öffnen und mit all unseren Tüten beladen.

Eine kleine Bitte in eigener Sache: Ich bin 1,96 Meter groß und es ist wirklich schwer einzusteigen, wenn vor mir jemand den Fahrersitz bis zum Anschlag nach vorne eingestellt hat. Es wäre schön, wenn jeder Fahrer beim Aussteigen den Sitz wieder nach hinten stellen könnte, um das Einsteigen für den nächsten Fahrer zu erleichtern.

Aber das nur am Rande. Die Heimfahrt von Charlottenburg nach Neukölln war wieder einmal wunderbar. Radio aufgedreht, Sitzheizung an und einfach nur begeistert von der Spritzigkeit des Minis.
Zuhause angekommen sehen wir dann lustiger Weise den weißen Mini, den wir ja fälschlicher Weise für unseren gehalten hatten. Wir hätten uns also eigentlich ein Auto nach Neukölln teilen können. Vielleicht ist Carpooling ja der nächste Schritt für DriveNow. Ich bin gespannt.

Mein Fazit nach einem halben Jahr DriveNow:


1. DriveNow App: Funktioniert wunderbar und ist einfach zu bedienen.

2. DriveNow Flotte: Ist gut in Berlin verteilt, macht Spass zu fahren und befindet sich immer in einem sehr guten und sauberen Zustand.

3. DriveNow Facebook-Team: Reagiert schnell auf Anfragen, ist freundlich und veranstaltet tolle Gewinnspiele.

4. Die Preise: Angesichts der immer weiter steigenden Benzinpreise, Stress mit Werkstätten und Fahrzeugwartung kann ich nur müde lächeln. Ich zahle nur, wenn ich auch wirklich fahre. Gestern waren es 6,67€ für den Heimweg, der mich im Taxi mindestens 15€ gekostet hätte.

5. Zukunftsaussichten: Ich freue mich schon, DriveNow in anderen Städten zu nutzen. Mit meinem Chip kann ich bereits jetzt schon in drei Städten in fahren. Vielleicht kommt Hamburg ja auch bald dazu. Das würde mich persönlich freuen.

6. Meine Empfehlung: Mit DriveNow ist man einfach, preiswert und komfortabel mobil. Die 29€ Registrierung sollte da nicht im Wege stehen. Es lohnt sich auf jeden Fall.



Ich wünsche Euch viel Spass beim Fahren und freue mich auf Eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

Euer Mooperface

Sonntag, 22. Januar 2012

DriveNow Gewinnspiel

DriveNow der Carsharing Service von SIXT und BMW expandiert. Neben München und Berlin ist nun auch Düsseldorf als dritte deutsche Stadt hinzugekommen. Von meiner Seite darf das gerne so weiter gehen. Ich finde die Idee gut, mit einem Chip in mehreren Städten mobil zu sein.

Aber DriveNow wäre nicht DriveNow, wenn sie ihren Kunden nicht noch mehr bieten würden, als nur pure Mobilität. In regelmäßigen Abständen werden über die Facebook Seite von DriveNOW Gewinnspiele gespielt. Diesmal können Kunden aus München und Berlin eine Playstation 3 gewinnen.

Weil ich schon über drei Wochen geduldig auf meinen neuen Fernseher von Amazon warte dachte ich mir, dass der besagte Fernseher sich über die Gesellschaft einer Playstation 3 schon freuen könnte. 

Die Regeln des Gewinnspiels sind simpel. Fahre DriveNOW am Sonntag und die nimmst automatisch teil. Gesagt getan. Draußen absolutes Sauwetter, aber was tut man nicht alles für eine Playstation.

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich DriveNow seit Oktober 2011 nutze und mittlerweile jedes Modell, was in Berlin zur Verfügung steht gefahren bin. Da entwickeln sich natürlich auch schnell Vorlieben für bestimmte Autos. Mir persönlich gefällt der MINI richtig gut. Er ist sportlich, macht Spass zu fahren und einen Parkplatz kriegt man Dank der kompakten Bauweise auch relativ schnell. Um meiner Gewinnspielfahrt mehr Sinn zu verleihen, habe ich die Verteilung der Wagen in meinem Umkreis studiert und beschlossen, einen MINI woanders abzustellen, damit die Verteilung gleichmäßiger wird und der nächste Fahrer ein paar Meter weniger laufen muss.

Aber schaut doch am besten selbst:


Euer Mooperface

Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester in Berlin

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und in Berlin bricht langsam aber sicher der Böller-Krieg aus.
In Neukölln streifen die Jugendlichen mit Plastiktüten und und jeder Menge Schwarzpulver durch die Straßen. Es macht wirklich keinen Spass zu dieser Zeit Draußen zu sein, weil man immer wieder D-Böller vor die Füße geschmissen bekommt.

Der gesunde Menschenverstand hat um diese Zeit des Jahres Urlaub und lässt sich auf Hawaii die Sonne auf den Bauch scheinen. Das wäre auch meine erste Wahl, deswegen nehme ich es ihm auch nicht übel.

Ich für meinen Teil verzichte auf die üblichen Silvester Partys und verbringe den letzten Abend des Jahres bei köstlichem Roastbeef zuhause mit meiner Freundin.

Ich wünsche allen Berlinern einen tollen Silvester-Abend und einen nicht allzu schlimmen Kater am nächsten Morgen.

Macht es gut und auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!

Euer Mooperface

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtsgeschenke in Berlin

Einen frohen 4ten Advent Euch allen,


es ist vollbracht! Alle Geschenke sind besorgt. Aber wie hab ich das geschafft? In meinem letzten Artikel hatte ich überlegt Online-Shopping zu betreiben. Ich habe es auch wirklich versucht. Trotzdem bin ich kläglich gescheitert. Ich war auf amazon, die meiner Meinung nach immer noch die Adresse schlecht hin sind und auf Media Markt, der eine der schlechtesten Seiten im deutschen Internet hat und auf Preis.de und habe Preise verglichen. Das alles hat nichts geholfen.

Ich scheine wohl doch zu den Menschen zu gehören, die gerne eine Sache in die Hand nehmen und sie gleich bezahlen und mitnehmen wollen. Zugegeben innovativ ist das nicht.

In Berlin bedeutet das dann leider Kurfürstendamm am Samstag. Für mich ein Albtraum, weil ich riesige Menschenansammlungen wirklich nicht mag. Menschen laufen kopflos durch die Gegend, ohne darauf zu achten, ob ihnen jemanden entgegen kommt. Jeder hat nur sich selbst im Kopf und benimmt sich genauso.

Und dann die Weihnachtsmärkte. Romantik pur. Überall riecht es nach Würstchen, Glühwein, Liebesäpfeln und Zimt. Und wir können alles kaufen. Natürlich jedes Jahr etwas teurer. Das heißt aber nicht, dass die Qualität der Waren auch steigt, nein: der Glühwein mit Schuss verursacht Kopfschmerzen, weil der "Schuss" einfach nur billiger Fusel ist, um den Gewinn zu maximieren.

Zielstrebig haben meine Freundin und ich uns durch die Menschenmassen auf dem Weihnachtsmarkt und dem Kurfürstendamm gequält. Unser Plan genial wie auch simpel:
Die Geschenke sollten persönlich und witzig sein, aber den Geldbeutel schonen. Mit einer Kombination aus Deichmann, Hugendubel, Karstadt und Body Shop haben wir erfolgreich alle Geschenke besorgt. Nun galt es nur mit Tüten bepackt dem Weihnachtswahnsinn zu entfliehen.

Dank DriveNow mussten meine Freundin und ich auch nicht mit der Bahn nach Hause fahren, sondern hatten eine luxuriöse Heimfahrt in einem Mini Clubman. Besser geht es wirklich nicht.

Aber mal ganz abgesehen von all dem Geschenke-Stress:

Ich glaube, dass sich für manche Leute Weihnachten nur ums Geld dreht. Geschenke müssen groß und teuer sein, damit sie zeigen wie "wertvoll" der Mensch ist, der beschenkt wird. Traurig, aber wahr.
Ich packe den Sarkasmus jetzt mal wieder in die Schublade, denn Weihnachten bedeutet für mich wie auch für viele andere, dass man seine Familie wieder sieht und zusammen jede Menge wirklich gutes Essen genießen kann. Es geht doch eigentlich um das Zusammensein und nicht darum sich gegenseitig zu beschenken. Das größte Geschenk in unserer heutigen Zeit ist doch eh die Zeit für sich selbst. Denn davon haben wir immer weniger. Wir schenken also unsere Zeit. Einmal im Jahr sollten wir alles andere zurückstellen und diese kostbare Zeit zusammen genießen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und jede Menge gutes Essen.

Euer Mooperface





Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachten

Ein schönen 2ten Advent wünsche ich Euch,

alle Jahre wieder geht es darum unsere Liebesten zu beschenken. 
Ich klammere jetzt ganz bewusst alle religiösen Gründe für das "Fest der Liebe" aus.

Ich für meinen Teil lerne nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt, oder ich will einfach nicht. Ich sehe mich schon wieder am 24ten panisch durch die Läden laufen. Immer den Gedanken im Kopf, dass das Geschenk für wen auch immer es sein soll nicht zu sinnlos daher kommt. 

Vielleicht sollte ich meine Strategie ändern? Wie wäre es mit gemütlichem Online-Shopping?
Ich bekomme ja schon seit Wochen Newsletter, die mich darauf hinweisen, wie viel ich sparen kann und was ich nicht alles kaufen und verschenken sollte.  Aber ist das dann wirklich noch Weihnachten?
Liegt es nicht in meiner Pflicht mit Stock und Stein Geschenke jagen zu gehen und mich gegen eine Horde von Menschen durchzusetzen, die ähnliches versuchen? 

Wie immer lasse ich es ganz fatalistisch auf mich zukommen und warte darauf, dass es vorbei geht.
Aber wer weiß... vielleicht kommt mir eines Nachts die Erleuchtung und ich weiß genau, wem ich was schenke. Und noch viel wichtiger, wo ich es herbekomme. 

Ich bin natürlich für alle Anregungen offen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in den Kommentaren Eure Ideen und Tipps posten würdet, damit wir alle dieses Jahr etwas weniger Stress haben.

Ich trinke jetzt meinen Kaffee aus Portugal und sinne weiter über dieses Problem nach.

Euer Mooperface

Sonntag, 13. November 2011

Media Markt Preiswahnsinn Facebook Team

Hallo liebe Leser,

Kommunikation geht anders! Vor meinem Urlaub hatte ich versucht etwas Licht in die aktuelle Werbekampagne von Media Markt zu bringen. Offensichtlich bin ich gescheitert. Nachdem ich meine Artikel auf der Media Markt Deutschland Facebook Seite gepostet hatte, wurde mir vom Social Media Team ein Job bei MM als Fachverkäufer angeboten.
Das war eigentlich nicht, was ich mir erhofft hatte, aber wieder mal eine einmalige Möglichkeit MM zu testen.

Lest hier den Konversationsverlauf auf Facebook:

Für mich ist das Social Media Team von Media Markt einfach überflüssig! 
Sie richten mehr Schaden an, als das sie gutes tun. 

Auf anderen Facebook Seiten, von Unternehmen, findet ein Dialog statt. Ein User stellt eine Frage und diese wird dort auch beantwortet. 
Bei MM jedoch wird immer nur ausgewichen und darauf hingewiesen, dass man doch bitte bei dem nächsten Markt anrufen soll. Selbst die einfache Frage, was ein neues PC-Spiel wie Call of Duty: MW3 für die PS3 kosten wird, kann höchstens einen Tag vor Erscheinung beantwortet werden....

Für mich muss die Facebook Seite eines Unternehmens so laufen, wie es bei DriveNow von BMW der Fall ist. Dort kann man sehen, wie schnell und kompetent mit den Nutzern interagiert wird.


Lieber Media Markt Konzern, feuert bitte Euer momentanes Social Media Team und stellt kompetente Menschen ein! Nehmt Euch ein Beispiel an DriveNow.

Mein Fazit:

Die Erfahrung, die ich mit Media Markt über das Internet gemacht habe, hat bei mir einen so negativen Eindruck hinterlassen, dass ich auf längere Zeit nichts mehr bei MM oder Saturn kaufen werde. 

Erzählt mir gerne Eure Erfahrungen mit Media Markt in den Kommentaren.

Euer Mooperface


Samstag, 22. Oktober 2011

Media Markt Preis Test

Was ist der neue Media Markt Preis? 



Für Euch habe ich Media Markt in Neukölln besucht und ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Gräfenstein geführt. 

Herr Gräfenstein arbeitet seit 15 Jahren für Media Markt und ist seit 5 Jahren Geschäftsführer. In seinem Markt stehen täglich - je nach Schicht -  20 bis 40 Mitarbeiter den Kunden für eine Beratung zur Verfügung. Diese sind auf ihre jeweiligen Abteilungen spezialisiert und geschult. Herr Gräfenstein betont, dass die Beratung im Markt einer der Vorteile gegenüber dem Internet-Shopping darstellt. Er nannte mir auch weitere Vorteile, wie die Verfügbarkeit der Ware, den starken Preis (dazu komme ich gleich noch), sowie den Kundendienst. 

Ich habe Herr Gräfenstein gefragt, was für ihn "Schluss mit dem Preis-Irrsinn" bedeutet. Er beschrieb mir in seinen Worten, was wir aus der Kampagne schon wissen. Es geht um unseriöse Anbieter im Internet, die den Konsumenten mit undurchsichtigen Angeboten in die Irre führen. Mit dieser Frage bin ich dementsprechend nicht viel weiter gekommen. Deswegen habe ich genauer nachgefragt, wie der "starke" Preis bei Media Markt entsteht und was sich im Gegensatz zu früher geändert hat. 

Laut Herrn Gräfenstein ist Media Markt im Zeitalter des Internets angekommen. Das heißt, dass einmal täglich die eigenen Preise mit "relevanten" Onlinehändlern (z.B. Amazon, Apple) verglichen werden, um die eigenen Preise anzugleichen. Natürlich ist dies ein erheblicher logistischer Aufwand. Wir müssen es Media Markt also verzeihen, wenn nicht jeder Preis immer auf dem aktuellen Stand der Konkurrenz ist. Dieses Problem lässt sich aber durch ein Gespräch mit einem Mitarbeiter lösen. Media Markt versucht also im Rennen mit den Online-Händler aufzuholen. Ich bin gespannt, wie sich diese Strategie bewähren wird. Was ich mich frage ist, wie kann man im Zeitalter des Internets angekommen sein, wenn man keinen Online-Shop geschweige denn eine vernünftige Webpage hat?

Eine Sache galt es dann noch zu klären. Was hat es mit den 5% Aufschlag für den fairen Preis auf sich?
Diese Frage hatte ich auf der Media Markt Deutschland Facebook Seite gefunden. Leider war das Social Media Team nicht fähig diese Frage zu beantworten.


Herr Gräfenstein hat mir auch diese Frage beantwortet. Er meinte, dass da wohl ein Mitarbeiter über das Ziel hinaus geschossen sei. Sprich es gibt keinen Preis-Aufschlag von 5%. Vielen Dank für die Aufklärung. Nun wäre es noch schön, wenn das Social Media Team von Media Markt solche Sachen auch aufklären könnte und nicht einfach nur auf den Kundenservice verweisen würde.


Mein Fazit:

Die neue Media Markt Kampagne ist einfach nur schlecht:
1. Der TV-Spot ist nervig, sagt nichts aus und greift jeden Online-Händler auf dreiste Art und Weise an
2. Die Plakate verwirren und tragen nichts positives zum Image von Media Markt bei

Media Markt sollte sich in seiner Kommunikation auf seine Stärken besinnen und nicht versuchen Online-Händler in den Dreck zu ziehen, oder einen Preiskampf mit ihnen anzustreben. 

Media Markt hat klare Vorteile, die kein Online-Händler bieten kann:

1. Vorortberatung von geschultem Personal
2. Verfügbarkeit der Ware
3. Ein Kundendienst, der anschraubt, befestigt, anschließt und einrichtet
4. Die Möglichkeit immer wieder Fragen im Markt zu bereits gekauften Produkten zu stellen

Mir ist schleierhaft, warum diese Vorteile nicht in der Vordergrund gestellt werden. Aber wer weiß, vielleicht in der nächsten Kampagne. Eine Agentur kann man immer wechseln.

Ich für meinen Teil erhole mich erst mal von dem ganzen Wahnsinn und fahre in den Urlaub.




Sonntag, 16. Oktober 2011

Preiswahnsinn oder ich bin doch nicht blöd

Ich bin verwirrt. Konsum kann so anstrengend sein. Ich will etwas haben. Warum ich es haben will ist ja auch egal. Hauptsache ich gehe zu Media Markt und diskutiere mit dem Geschäftsführer über den Preis.
Ja genau, denn das möchte mir die neue Kampagne von MM sagen. 

Ich bin MM dankbar, denn sie wollen mich doch nur beschützen. 
Wovor ist doch klar: Dem Preiswahnsinn! 

Ich habe auch schon die ersten Symptome bei mir bemerkt; Augenzittern, nervöses rum klicken im Internet, Schweißausbrüche, Freudenschreie, erhöhter Speichelfluss und eine glühende Kreditkarte.
Ich sollte meine Medizin in Form von einer starken Dosis Media Markt schnellstmöglich einnehmen! Wer sonst könnte mich besser vor schlimmen Dingen, wie Markttransparenz oder gesundem Wettbewerb beschützen? 

Ich will mal nicht so sein und gucke mir mal die MM Deutschland Facebook Seite an, denn so schlimm kann das doch alles nicht sein, oder?


Ist doch großartig, wie das Social Media Team auf das Statement von Denis eingeht, oder? Was ich persönlich aber noch viel besser finde ist wie gut sich dieses großartige Team mit der eigenen Kampagne auskennt und wie es den "verwirrten" Konsumenten erklärt wird:


Ich versteht das einfach nicht. Da bin ich wahrscheinlich nicht allein. Vielleicht sollte ich doch mit einen MM Geschäftsführer darüber reden, wie der "faire" Preis zustande kommt. Dann kann ich Euch armen "verwirrten" Konsumenten erklären, was MM uns sagen möchte und wie fair das ganze wirklich ist.

Schreibt mir doch einen Kommentar, ob ihr ein Interview mit einem MM Geschäftsführer zum Thema Preiswahnsinn wünscht. Ich probiere dann gerne etwas Licht in diese Angelegenheit zu bringen.

Beste Grüße,

Mooperface

Samstag, 8. Oktober 2011

BMW Carsharing DriveNow Berlin

Hier das Video zum Artikel:


Heute habe ich das Carsharing von BMW ausprobiert. In der Stadt hatte ich einen QR-Code entdeckt, den ich dann sogleich ausprobierte. Damit gelangte ich auf die DriveNow Registrierung. Schnell waren meine Daten eingegeben. Nun musste ich nur noch bei Sixt vorbeischauen, um die Registrierung abzuschließen. In der Leipziger Strasse bekam ich dann meinen Chip auf meinen Führerschein geklebt und als einer der 500 ersten DriveNow Nutzer in Berlin noch 90 Freiminuten obendrauf. Danke BMW.

Bereits draußen auf der Strasse konnte ich in der DriveNow-App für das iPhone meine Freiminuten einsehen. Die IT läuft also einwandfrei. Heute dann endlich der ultimative DriveNow Test.  Jede Menge Wäsche musste von A nach B transportiert werden. In Bus und Bahn ein Alptraum, deswegen muss ein Auto her. Über die DriveNow-App habe ich gleich ein paar Autos in meiner Nähe gefunden und auch gleich einen MINI ganz einfach für mich reserviert.


Ein paar Minuten zu Fuss später stand er dann vor mir:


Kurz kontrolliert ob der Wagen keine Beulen oder Schrammen aufweist und mit dem Führerschein aufgeschlossen. Dann noch schnell die Wäsche im Kofferraum verstaut.


Dann nur noch reinsetzten, Deine Pin-Nummer eintippen, das Ziel im Navi eingeben und losfahren.
Gesagt getan. Ging alles super einfach und komfortabel. Nur die weibliche Stimme vom Navi ist nicht unbedingt sexy. Dafür berechnet das System schnell den Weg und zickt auch nicht rum, wenn man mal etwas anders fährt. 
Meiner Freundin und mir hat die Fahrt so gut gefallen, dass wir auf dem Rückweg, wo wir eigentlich wieder Bahn und Bus nehmen wollten, dann doch wieder den Mini genommen haben. 

Nach jeder Fahrt bekommt man dann auch gleich eine Mail mit der Rechnung. Für mich waren die beiden Fahrten zwar kostenlos, aber wenn ich hätte zahlen müssen, dann wären es pro Fahrt ca. 7€ gewesen. Mit einem Taxi wären es pro Fahrt mindestens 15€. 

Mein Fazit:

Carsharing in einer Großstadt macht richtig Sinn. Ich persönlich brauche so selten ein Auto, dass es sich einfach nicht lohnt eins zu besitzen. Durch DriveNow habe ich die Freiheit, wann immer ich will ein klasse Auto zu nutzen. Die Technik funktioniert super und die Autos sind top! Diesmal war es der MINI, vielleicht der 1er BMW beim nächsten Mal. Ich kann DriveNow allen Berlinern, die kein Auto besitzen aber manchmal gerne eins hätten wärmstens ans Herz legen. Vielleicht wird die Navi-Stimme in Zukunft etwas sexier.






Also schnell oben auf den Link klicken und registrieren,

Eurer Mooperface


Donnerstag, 6. Oktober 2011

Steve Jobs RIP

Lieber Steve,

die Welt hat mit Dir einen großen Visionär und Innovator verloren.
Wir danken Dir für all die Dinge, die Du geschaffen hast.

Du bleibst unvergessen als der wohl charismatischste CEO der Welt. Mit Pixar hast Du uns zum lachen gebracht und mit Apple hast Du Millionen von Menschen das Leben erleichtert und bereichert.

Mein Beileid gilt Deiner Frau Laurene und Deiner Familie. Mögest Du in Frieden ruhen.

Auf Macrumors gibt es mehr Informationen und Nachrufe:

http://www.macrumors.com/2011/10/05/steve-jobs-has-passed-away/



Nachtrag:

Ich habe hier noch einen sehr schönen Blog-Artikel gefunden:
Thank You Steve

Sonntag, 2. Oktober 2011

Deine Ideen sind gefragt, Crowdsourcing !

Die Zeiten des "stillen vor sich hin werkeln im dunklen Kämmerlein" scheinen vorbei zu gehen.
Eine andere Art von Innovation hält in der Auto-Industrie ein. Diese Entwicklung ist nach der Internet-Zeitrechnung nicht mehr wirklich neu, aber bestimmt hat noch nicht jeder davon gehört. In den USA ist ein Wagen entstanden, der von und mit der Community aus Designer, Ingenieuren und Visionären entwickelt wurde.


Aber woran liegt es, dass Auto-Hersteller auf einmal auf die "crowd" hören? Vielleicht ist es ja die Einsicht, dass gute Ideen nicht nur aus dem eigenen Unternehmen kommen dürfen. Oder der stetig steigende Innovationsdruck? Das Internet gibt Ihnen die Möglichkeit Ideen aus jedem Teil der Erde zu sammeln. Meistens für wenig oder überhaupt kein Geld. Obendrein bekommen sie die Marktforschung gleich mitgeliefert, wenn die "crowd" voted und diskutiert.

Das Ergebnis stellt dieses Video vor:


Aber wie funktioniert die "Co-Creation"?


Wie so häufig kommt diese Innovation aus den USA. Drücken wir alle mal die Daumen, dass dieses innovative Prinzip über den Teich schwappt und wir bald unsere eigenen E-Cars herstellen können, weil die Auto-Industrie dieses Thema einfach zu langsam angeht.

Wenn Euch dieser Artikel gefällt, dann shared ihn über Facebook, Google+, Twitter oder schreibt mir Eure Meinung als Kommentar.

Samstag, 1. Oktober 2011

iPhone 5 features "Assistant"

Endlich ist es soweit, denn am 4ten Oktober wird das nächste iPhone der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Spekulationen überschlagen sich bereits. Unzählige "Mock-Ups" sind im Umlauf. Was wird Apple diesmal revolutionär innovatives präsentieren? Ich zeige Euch hier keine spekulativen Bilder, dafür stelle ich Euch vor, was wirklich kommen wird:

iOS5

Ganz genau. Eine Hardware ist nur so gut, wie die Software die sie betreibt. Und uns steht einiges bevor, was wirklich Sinn macht und uns alles das Leben vereinfachen wird. Ich finde, dass das viel wichtiger ist, als mehr Megapixel in der Kamera, oder ein größerer Bildschirm. 

"The Assistant"

Das iPhone wird damit zum persönlichem Assistenten, dem man sagen kann, dass er Nachrichten verschicken, oder Informationen raussuchen soll. Ein Gerücht ist, dass dieses neue Feature exklusiv nur auf dem neuen iPhone verfügbar sein wird, aber das glaube ich persönlich nicht.
Wie immer ein kleines Video, um zu verdeutlichen was der "Assistant" macht:


Damit wird das Bild des durch die Strasse und auf sein iPhone starrenden Menschen aus der Stadt verschwinden, weil er seine SMS etc. nicht mehr tippen muss, sondern sie einfach schnell "einsprechen" kann. Vorausgesetzt, dass das alles funktioniert.

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Über Kommentare und Anregungen freue ich mich natürlich auch.

Dienstag, 27. September 2011

Facebook changes

Veränderung liegt in der Luft. Und wie immer sind die Leute verunsichert. Ihr habt bestimmt schon unzählige kopierte Status-Meldungen Eurer Freunde gesehen. Mal ist es die Angst, dass alles was "geliked" wird öffentlich wird und ein anderes Mal soll Facebook bald Monatsgebühren kosten.

Ich kann Euch beruhigen, denn es stimmt alles! Öffentlich sind Eure Daten schon seit Ihr Euch bei Facebook registriert habt. Sie landen alle fein säuberlich in den USA auf einem Server, dem deutsche Daten-Schutz-Richtlinien an der Steckdose vorbei gehen. Bezahlen tut Ihr auch schon immer, weil Eure Daten für werbliche Zwecke genutzt werden.
Mal von oben genannten Fakten abgesehen, braucht Ihr Euch keine Sorgen machen, dass Facebook bald Geld von Euch verlangen wird. Das ist einfach nur Blödsinn. Ich Frage mich, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat. Bestimmt lacht sich gerade einer schlapp, wie stark auf einmal im Internet über seine Spinnereien diskutiert wird. Hier eine andere Quelle, damit Ihr Euch nicht nur auf mich verlassen müsst:




Ich bin gespannt auf die nächsten Gerüchte. Bis dahin hab ich hier noch einen Comic für Euch gefunden:

Montag, 26. September 2011

Back to basic innovation

Manchmal bedeutet Innovation einen Schritt zurück zu gehen und bereits existierende Konventionen neu zu überdenken. Die Schweizer Firma "stereolith" scheint dies getan zu haben. Wie der Name schon sagt, stellt diese Firma Lautsprecher her. Ich persönlich besitze seit wohl fast über 10 Jahren ein PC-Boxen-System von "Cambridge Soundworks". 5 Boxen plus einen Subwoofer für ich glaube damals 99 DM (vielleicht 120 DM ist schon so lange her). Nach wie vor bin ich hochzufrieden. Für diesen Preis einfach unschlagbar.  Der Vergleich meines Systems mit dem von "stereolith" bringt mich zurück zu meiner Einleitung. Mein Boxen-System ist eine alte - wenn auch nicht schlechte - Konvention. Boxen werden im Raum verteilt und - meistens - ist das Sofa der "Sweet-Spot" sprich an einem Punkt im Raum gibt es richtigen Raumklang. Aber was ist, wenn man nicht auf diesem "sweeten" Sofa sitzt? Ich glaube diese Frage hat sich die besagte Schweizer Firma gestellt. Bestimmt auch noch ein paar andere Fragen, aber darauf haben sie sich ja auch spezialisiert. Hier ein kleines Video dazu:



Worauf ich hinaus will ist, dass sie einen Schritt zurück gegangen sind, um innovativ zu sein. Sie haben sich überlegt, warum es in einem Konzertsaal - ohne unzählige Boxen - auf allen Plätzen ein gleichbleibendes Klangerlebnis gibt. Sie haben grundsätzliche Fragen gestellt, anstatt etwas bereits bestehendes verbessern zu wollen.

Dieses Prinzip lässt sich auf viele andere Produkte und Dienstleistungen übertragen. Erinnern wir uns nur daran, wie "Intel" und "AMD" einen Wettlauf darum bestritten haben, welche Firma den Prozessor herstellt mit den meisten Megahertz. Dann ganz plötzlich - wohl nicht von heute auf morgen - kam die Innovation der "Mehr-Kern-Prozessoren". Auf einmal ging es nicht mehr darum wer die höhere Taktzahl fährt, sondern wer mehr "Kerne" zusammen in einen Chip arbeiten lassen kann. Und wieder ganz plötzlich dürfen diese "Chips" nicht mehr so viel Strom fressen. Daran werden sich die Hersteller nun auch messen lassen müssen. Green IT sei Dank.


Ich will hier keine versteckte Produkt-Werbung betreiben, sondern nur auf den Gedanken der hier demonstrierten Innovation lenken.

Wenn ihr da Draußen etwas innovatives entdeckt, dann schreibt es mir gerne als Kommentar unter diesen Artikel. Genauso wichtig ist mir natürlich Eure Meinung zu diesem Thema.

Sonntag, 25. September 2011

Timeline vs. Privatsphäre

Hallo liebe Facebook-User,

Ihr werdet bestimmt schon festgestellt haben, dass FB mal wieder etwas ändert. Es ist ein bisschen wie in der Matrix, wenn eine schwarze Katze zwei mal vorbeiläuft. Veränderung oder Innovation passiert mal schneller oder eben langsamer. Jeder ist bei Facebook auf einem anderen Interface-Stand. Ich gehe jede Wette ein, dass mein Facebook anders aussieht als Deines lieber Leser. Aber warum ist das so und wo geht die Reise hin? Was ist die Timeline? Dieses kleine Video soll das "neue" Facebook vorstellen:


Ich finde, dass Facebook allein für sich schon viele Gespräche total überflüssig macht. Aber mit diesem neuen Feature brauchen wir uns gar nicht mehr mit unseren Freunden treffen und unterhalten. Was ist aus den Abenden in Bars geworden, wo ein junger und angetrunkener Vater seinen Freunden stolz die Fotos von seinem kleinen Jungen/Mädchen präsentiert? Ist dieses Szenario ein Auslaufmodell?

Heute gibt man nicht mehr seine Telefonnummer oder seine Email-Adresse raus, wenn man jemanden kennenlernt. Nein man fragt, ob der/ diejenige auf Facebook ist. Tja,  dann kommt es auf Deine Privatsphären-Einstellung an. Damit ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  1. Meine neue Bekanntschaft hat Zugriff auf mein gesamtes Profil und findet mich
    a) super spannend und attraktiv, weil ich mich ganz toll auf FB selbst vermarkte
    b) super langweilig und uninteressant, weil ich nicht an den schönsten Orten dieser Welt war, oder es einfach nicht auf FB verewigt habe
    c) oder ich schmeiße denjenigen aus meiner Freundesliste. Siehe b) ;-)
  2. Meine neue Bekanntschaft hat eingeschränkten Zugriff auf mein Profil
    a) Sie schmeißt mich aus ihrer Freundesliste, weil sie denkt, dass ich sie nicht für wichtig genug halte um ihr vollen Zugriff zu gewähren und sucht kenen weiteren Kontakt
    b) Sie möchte sich wieder mit mir treffen (genau im Real-Life), weil sie mich besser kennenlernen möchte (old-school)
    c) Nichts von all dem, weil ich nur eine weitere Nummer bin. Denn mehr Freunde auf Facebook zu haben als Andere ist echt wichtig!
Mein Fazit:

Timeline nimmt uns mehr von unserer Privatsphäre, als Facebook es ohnehin schon tut. Überlegt Euch genau, was ihr auf einem Server in den USA speichern lassen wollt. Nicht jeder muss sehen, wie Du aufgewachsen bist oder wie Deine Kinder aufwachsen. Erinnerst Du Dich, wie peinlich es war, als Deine Eltern Deiner ersten Freundin/Freund Deine Kinderfotos gezeigt haben? Brauchst Du dieses Erlebnis mal 100? Natürlich mit "like" Funktion und Kommentaren? Mal sehen, ob Zuckerberg sich da nicht verrechnet hat.




Samstag, 24. September 2011

Social Media vs. Real Life

Es ist Samstagmorgen. Die Sonne scheint und was mache ich? Ich sitze vor meinem Laptop, trinke Kaffee und durchstöbere Facebook. Schöner Mist. Besonders, weil Facebook einfach nur langweilig ist. Ich bekomme immer nur die News von Freunden, die mich nicht wirklich interessieren. Wenn ich dann mit meinen "echten" Freunden telefoniere und die mich fragen, ob ich das gesehen habe, was sie gepostet haben, dann muss ich meistens verneinen. Verpasse ich denn so viel? Lese ich FB falsch? Oder macht diese blaue Seite das alles absichtlich? Wahrscheinlich habe ich nicht die richtigen Wall's beschrieben, zu wenig Nachrichten geschrieben, zu wenig Social Games den Zugriff auf meine Daten erlaubt, oder Facebook mag mich einfach nicht mehr.

Aber dem Internet sei Dank gibt es ja eine Alternative: Google Plus! 
Dort kann ich meine "Freunde" in Kreise stecken. Super Sache das....

Zum Thema Google Plus habe ich hier mal ein kleines Video ausgegraben:

Nachdem ich also festgestellt habe, dass mein "Stream" nur von einer Person am laufen gehalten wird, wende ich mich vielleicht wirklich wichtigen Dingen zu. Aber was waren diese "Dinge" noch mal?

Wenn ich hier Bart Simpsons zitieren darf:
"Das Fernsehen ist daran schuld, dass ich nicht mehr weiß was  vor 10 Minuten war"

Dieses Zitat stammt aus einer relativ alten Folge. Heute würde er sagen:
"Social Media ist daran Schuld, dass ich nicht mehr weiß was ich vor Facebook, Google Plus, Flickr, Blogger und dem ganzen anderen Kram gemacht habe"