Dienstag, 10. April 2012

Car2go Berlin

Hallo liebe Leser,


ende April startet Car2go mit 1.000 Smarts in Berlin. Natürlich bin ich dabei, um Euch einen Eindruck über den nächsten Carsharing Service in Berlin zu bieten. Ich kann sogar von mir behaupten, dass ich der erste offiziell registrierte und verifizierte Nutzer in Berlin bin. Davon kann ich mir natürlich nichts kaufen, aber ein bisschen besonders ist es schon.

Schon mal vorab ein paar Informationen für Euch:

  • Ihr könnt Euch noch bis Ende April kostenlos registrieren und bekommt 30 Freiminuten oben drauf
  • Car2go geht mit 1.000 Smarts an den Start
  • Bis jetzt hat Car2go Berlin erst 246 Fans auf Facebook
  • Für Car2go benötigt Ihr eine Membercard. Diese kostet im Normalfall 9,90 € (bis 30.04 kostenlos in Berlin)
  • Car2go bietet momentan keine eigene App zu Fahrzeugsuche und Buchung. Das ist für mich gegenüber DriveNow ein Minuspunkt.Dafür gibt es aber von Drittanbietern Apps. Einen Überblick findet Ihr hier.
  • Car2go kostet pro Minute 0,29 € und maximal 12,90 € für eine Stunde. Der Parkmodus schlägt mit 0,09 € die Minute oder 5,40 € pro Stunde zu Buche
Momentan stehen alle Smarts gesammelt auf einem Parkplatz in Brandenburg und warten darauf verteilt zu werden. Sobald sie im Einsatz sind werde ich natürlich eine Testfahrt machen und Euch davon berichten. Wenn ich mir dann ein ausreichendes Bild gemacht habe, steht ein Vergleichstest "Car2go vs. DriveNow" auf dem Plan. Bleibt also gespannt.

Euer Mooperface



Sonntag, 1. April 2012

Frühjahrsputz und andere Probleme

Hallo lieber Leser,

heute entferne ich mich zur Abwechslung etwas von meinem Lieblingsthema der Mobilität. Mindestens genauso wichtig wie von A nach B zu kommen ist es, wie es sich in A oder B lebt.

Ich spreche von unserer Wohnung, unserem Haus, unserem Zimmer oder wo auch immer wir schlafen, essen oder einfach nur auf der Couch liegen und entspannen.

Was erwarten wir von unserem Zuhause? Diese Frage werden viele gleich beantworten, aber natürlich haben wir alle anderen Vorstellungen von dem Raum, den man auch als Wohnraum bezeichnet.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische:

Wir verdienen Geld. Wir geben das Geld aus. Geld kommt und geht, aber viele gekaufte Sachen bleiben. Das kann natürlich bedeuten, dass diese Sachen gute Qualität oder einen emotionalen Wert haben. Oder wir denken, dass wir damit noch etwas anfangen können. Die Zukunft ist ja schließlich ungewiss. Außerdem ist der Mensch ein Jäger und Sammler. Schrecklich. Die Wohnung füllt sich, der Dachboden ist auch schon voll und wir kaufen immer weiter. Das muss auch so sein, denn die Wirtschaft möchte genau das von uns. Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte hier nicht den Konsumkritiker rauslassen, sondern mehr dazu anregen darüber nachzudenken, was man wirklich braucht und was nicht.

Hier ist eine wirkliche gute und sehr lustige Darstellung der von mir beschriebenen Situation:


Kommt Euch das bekannt vor?

Was sollen wir also mit all diesen Dingen tun, die nur noch Platz wegnehmen und uns die Luft zu atmen langsam aber sicher nehmen? Das ist eine wirklich schwere Frage. Die schnellste Lösung mag der Mülleimer oder der Müllplatz sein, aber ist das auch gleichzeitig die beste?

Ist da sonst gar nichts mehr? Doch da ist noch was!
  • Über Frents könnt Ihr z.B. diese Sachen teilen, vermieten, oder kostenlos zu Verfügung stellen
  • Über Tamyca könnt Ihr euer Auto vermieten, wenn Ihr es mal nicht braucht (häufig ;-) )
Das sind nur zwei Beispiele von unzähligen Möglichkeiten Eure Sachen sinnvoll einzusetzen. Ihr müsst selbst überlegen, was Ihr machen wollt. In Berlin hat man natürlich noch andere Möglichkeiten. Hier gibt es unzählige Trödelläden, die einem wenig Geld für die Sachen geben, die man loswerden möchte, oder man stellt seine Sachen einfach mit einem Zettel "zum mitnehmen" drauf vor die Tür. Ein paar Minuten später ist meist alles weg. 

Mal zusammengefasst ist es einfach schön wieder etwas Platz zum leben zu haben, um den Kreislauf wieder frisch von Vorne beginnen zu können.

Für alle, die noch nicht genug haben und sich für diesen Kreislauf interessieren habe ich dieses Video:


Ja, ich weiß. 21 Minuten sind lang für ein YouTube Video. Ihr müsst es ja auch nicht gucken. Könnt Ihr aber. Ich für meinen Teil finde, dass es sich lohnt es mal gesehen zu haben. Außerdem ist es sehr nett gemacht.

Wen Ihr noch Ideen habt, wie man sich Platz zum leben schafft, dann schreibt es mir gerne als Kommentar.

Euer Mooperface




Sonntag, 4. März 2012

DriveNow Test

Hallo liebe Berliner, Münchner und herzlich willkommen liebe Düsseldorfer,

mittlerweile ist es März 2012 und ich nutze DriveNow seit Oktober 2011. Nach knapp einem halben Jahr Carsharing in Berlin ist es Zeit eine Bilanz zu ziehen. Außerdem ist am 25.01.12 Düsseldorf als dritte Stadt bei DriveNow hinzugekommen.

Zugegen habe ich DriveNow ein paar Tage nicht mehr genutzt, aber das ist ja auch das Gute daran, ich muss mir keine Vorwürfe machen, weil ich ja keine Grundgebühren zahlen muss, wie es bei so manchen anderen Carsharing Anbietern der Fall ist. Außerdem kommt man mit den öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin relativ gut über die Runden. Aber nicht immer. Und genau dort bin ich immer wieder froh diesen kleinen Chip auf meinem Führerschein zu haben. Dieser Chip macht mich einfach freier und flexibler.

DriveNow ist in Berlin angekommen. Das ist mir gestern auf lustige Art und Weise aufgefallen. Meine Freundin und ich sind vollgeladen mit schweren Tüten in Charlottenburg. Ich schaue auf mein iPhone in der DriveNow App nach verfügbaren Fahrzeugen. Zwei Minis und ein 1er BMW sind alle ca. 300 Meter entfernt und warten auf uns. Während wir auf den 1er zulaufen diskutieren wir, welches Auto wir denn nun nehmen sollen. Genau, man hat die Qual der Wahl. Gerade weil wir uns noch nicht entschieden hatten wurde uns der 1er vor der Nase weggeschnappt. Hätte ich ihn doch lieber über die App reserviert.
Ist aber nicht so schlimm, denn da waren doch noch zwei Minis in der Nebenstraße. Ich gucke in die App und von den zwei Minis ist nur noch einer übrig. Schnell buche ich ihn über die App und wir laufen los.
Beim weißen Mini angekommen lässt er sich nicht öffnen. War auch richtig so, denn ich hatte einen anderen gebucht, der 50 Meter weiter stand. Wir sind kaum 3 Meter weiter gelaufen, als der richtige Fahrer für diesen Mini auftauchte und wegfuhr. Unser Mini ist stylisch schwarz und läßt sich einfach öffnen und mit all unseren Tüten beladen.

Eine kleine Bitte in eigener Sache: Ich bin 1,96 Meter groß und es ist wirklich schwer einzusteigen, wenn vor mir jemand den Fahrersitz bis zum Anschlag nach vorne eingestellt hat. Es wäre schön, wenn jeder Fahrer beim Aussteigen den Sitz wieder nach hinten stellen könnte, um das Einsteigen für den nächsten Fahrer zu erleichtern.

Aber das nur am Rande. Die Heimfahrt von Charlottenburg nach Neukölln war wieder einmal wunderbar. Radio aufgedreht, Sitzheizung an und einfach nur begeistert von der Spritzigkeit des Minis.
Zuhause angekommen sehen wir dann lustiger Weise den weißen Mini, den wir ja fälschlicher Weise für unseren gehalten hatten. Wir hätten uns also eigentlich ein Auto nach Neukölln teilen können. Vielleicht ist Carpooling ja der nächste Schritt für DriveNow. Ich bin gespannt.

Mein Fazit nach einem halben Jahr DriveNow:


1. DriveNow App: Funktioniert wunderbar und ist einfach zu bedienen.

2. DriveNow Flotte: Ist gut in Berlin verteilt, macht Spass zu fahren und befindet sich immer in einem sehr guten und sauberen Zustand.

3. DriveNow Facebook-Team: Reagiert schnell auf Anfragen, ist freundlich und veranstaltet tolle Gewinnspiele.

4. Die Preise: Angesichts der immer weiter steigenden Benzinpreise, Stress mit Werkstätten und Fahrzeugwartung kann ich nur müde lächeln. Ich zahle nur, wenn ich auch wirklich fahre. Gestern waren es 6,67€ für den Heimweg, der mich im Taxi mindestens 15€ gekostet hätte.

5. Zukunftsaussichten: Ich freue mich schon, DriveNow in anderen Städten zu nutzen. Mit meinem Chip kann ich bereits jetzt schon in drei Städten in fahren. Vielleicht kommt Hamburg ja auch bald dazu. Das würde mich persönlich freuen.

6. Meine Empfehlung: Mit DriveNow ist man einfach, preiswert und komfortabel mobil. Die 29€ Registrierung sollte da nicht im Wege stehen. Es lohnt sich auf jeden Fall.



Ich wünsche Euch viel Spass beim Fahren und freue mich auf Eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren.

Euer Mooperface

Sonntag, 22. Januar 2012

DriveNow Gewinnspiel

DriveNow der Carsharing Service von SIXT und BMW expandiert. Neben München und Berlin ist nun auch Düsseldorf als dritte deutsche Stadt hinzugekommen. Von meiner Seite darf das gerne so weiter gehen. Ich finde die Idee gut, mit einem Chip in mehreren Städten mobil zu sein.

Aber DriveNow wäre nicht DriveNow, wenn sie ihren Kunden nicht noch mehr bieten würden, als nur pure Mobilität. In regelmäßigen Abständen werden über die Facebook Seite von DriveNOW Gewinnspiele gespielt. Diesmal können Kunden aus München und Berlin eine Playstation 3 gewinnen.

Weil ich schon über drei Wochen geduldig auf meinen neuen Fernseher von Amazon warte dachte ich mir, dass der besagte Fernseher sich über die Gesellschaft einer Playstation 3 schon freuen könnte. 

Die Regeln des Gewinnspiels sind simpel. Fahre DriveNOW am Sonntag und die nimmst automatisch teil. Gesagt getan. Draußen absolutes Sauwetter, aber was tut man nicht alles für eine Playstation.

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich DriveNow seit Oktober 2011 nutze und mittlerweile jedes Modell, was in Berlin zur Verfügung steht gefahren bin. Da entwickeln sich natürlich auch schnell Vorlieben für bestimmte Autos. Mir persönlich gefällt der MINI richtig gut. Er ist sportlich, macht Spass zu fahren und einen Parkplatz kriegt man Dank der kompakten Bauweise auch relativ schnell. Um meiner Gewinnspielfahrt mehr Sinn zu verleihen, habe ich die Verteilung der Wagen in meinem Umkreis studiert und beschlossen, einen MINI woanders abzustellen, damit die Verteilung gleichmäßiger wird und der nächste Fahrer ein paar Meter weniger laufen muss.

Aber schaut doch am besten selbst:


Euer Mooperface

Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester in Berlin

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und in Berlin bricht langsam aber sicher der Böller-Krieg aus.
In Neukölln streifen die Jugendlichen mit Plastiktüten und und jeder Menge Schwarzpulver durch die Straßen. Es macht wirklich keinen Spass zu dieser Zeit Draußen zu sein, weil man immer wieder D-Böller vor die Füße geschmissen bekommt.

Der gesunde Menschenverstand hat um diese Zeit des Jahres Urlaub und lässt sich auf Hawaii die Sonne auf den Bauch scheinen. Das wäre auch meine erste Wahl, deswegen nehme ich es ihm auch nicht übel.

Ich für meinen Teil verzichte auf die üblichen Silvester Partys und verbringe den letzten Abend des Jahres bei köstlichem Roastbeef zuhause mit meiner Freundin.

Ich wünsche allen Berlinern einen tollen Silvester-Abend und einen nicht allzu schlimmen Kater am nächsten Morgen.

Macht es gut und auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2012!

Euer Mooperface

Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtsgeschenke in Berlin

Einen frohen 4ten Advent Euch allen,


es ist vollbracht! Alle Geschenke sind besorgt. Aber wie hab ich das geschafft? In meinem letzten Artikel hatte ich überlegt Online-Shopping zu betreiben. Ich habe es auch wirklich versucht. Trotzdem bin ich kläglich gescheitert. Ich war auf amazon, die meiner Meinung nach immer noch die Adresse schlecht hin sind und auf Media Markt, der eine der schlechtesten Seiten im deutschen Internet hat und auf Preis.de und habe Preise verglichen. Das alles hat nichts geholfen.

Ich scheine wohl doch zu den Menschen zu gehören, die gerne eine Sache in die Hand nehmen und sie gleich bezahlen und mitnehmen wollen. Zugegeben innovativ ist das nicht.

In Berlin bedeutet das dann leider Kurfürstendamm am Samstag. Für mich ein Albtraum, weil ich riesige Menschenansammlungen wirklich nicht mag. Menschen laufen kopflos durch die Gegend, ohne darauf zu achten, ob ihnen jemanden entgegen kommt. Jeder hat nur sich selbst im Kopf und benimmt sich genauso.

Und dann die Weihnachtsmärkte. Romantik pur. Überall riecht es nach Würstchen, Glühwein, Liebesäpfeln und Zimt. Und wir können alles kaufen. Natürlich jedes Jahr etwas teurer. Das heißt aber nicht, dass die Qualität der Waren auch steigt, nein: der Glühwein mit Schuss verursacht Kopfschmerzen, weil der "Schuss" einfach nur billiger Fusel ist, um den Gewinn zu maximieren.

Zielstrebig haben meine Freundin und ich uns durch die Menschenmassen auf dem Weihnachtsmarkt und dem Kurfürstendamm gequält. Unser Plan genial wie auch simpel:
Die Geschenke sollten persönlich und witzig sein, aber den Geldbeutel schonen. Mit einer Kombination aus Deichmann, Hugendubel, Karstadt und Body Shop haben wir erfolgreich alle Geschenke besorgt. Nun galt es nur mit Tüten bepackt dem Weihnachtswahnsinn zu entfliehen.

Dank DriveNow mussten meine Freundin und ich auch nicht mit der Bahn nach Hause fahren, sondern hatten eine luxuriöse Heimfahrt in einem Mini Clubman. Besser geht es wirklich nicht.

Aber mal ganz abgesehen von all dem Geschenke-Stress:

Ich glaube, dass sich für manche Leute Weihnachten nur ums Geld dreht. Geschenke müssen groß und teuer sein, damit sie zeigen wie "wertvoll" der Mensch ist, der beschenkt wird. Traurig, aber wahr.
Ich packe den Sarkasmus jetzt mal wieder in die Schublade, denn Weihnachten bedeutet für mich wie auch für viele andere, dass man seine Familie wieder sieht und zusammen jede Menge wirklich gutes Essen genießen kann. Es geht doch eigentlich um das Zusammensein und nicht darum sich gegenseitig zu beschenken. Das größte Geschenk in unserer heutigen Zeit ist doch eh die Zeit für sich selbst. Denn davon haben wir immer weniger. Wir schenken also unsere Zeit. Einmal im Jahr sollten wir alles andere zurückstellen und diese kostbare Zeit zusammen genießen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest und jede Menge gutes Essen.

Euer Mooperface





Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachten

Ein schönen 2ten Advent wünsche ich Euch,

alle Jahre wieder geht es darum unsere Liebesten zu beschenken. 
Ich klammere jetzt ganz bewusst alle religiösen Gründe für das "Fest der Liebe" aus.

Ich für meinen Teil lerne nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt, oder ich will einfach nicht. Ich sehe mich schon wieder am 24ten panisch durch die Läden laufen. Immer den Gedanken im Kopf, dass das Geschenk für wen auch immer es sein soll nicht zu sinnlos daher kommt. 

Vielleicht sollte ich meine Strategie ändern? Wie wäre es mit gemütlichem Online-Shopping?
Ich bekomme ja schon seit Wochen Newsletter, die mich darauf hinweisen, wie viel ich sparen kann und was ich nicht alles kaufen und verschenken sollte.  Aber ist das dann wirklich noch Weihnachten?
Liegt es nicht in meiner Pflicht mit Stock und Stein Geschenke jagen zu gehen und mich gegen eine Horde von Menschen durchzusetzen, die ähnliches versuchen? 

Wie immer lasse ich es ganz fatalistisch auf mich zukommen und warte darauf, dass es vorbei geht.
Aber wer weiß... vielleicht kommt mir eines Nachts die Erleuchtung und ich weiß genau, wem ich was schenke. Und noch viel wichtiger, wo ich es herbekomme. 

Ich bin natürlich für alle Anregungen offen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in den Kommentaren Eure Ideen und Tipps posten würdet, damit wir alle dieses Jahr etwas weniger Stress haben.

Ich trinke jetzt meinen Kaffee aus Portugal und sinne weiter über dieses Problem nach.

Euer Mooperface